Isabella Kohlhuber

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NO NO NO

Artistic Bokeh, Museumsquartier Wien

Eröffnung: 7. 9. 2016, 19 Uhr

Q21 ARTISTIC BOKEH, Electric Avenue Museumsplatz 1/5 1070 Vienna
As part of the series: "Uno, dois, drei – an exhibiton in three installments", konzipiert von
> Mz* Baltazar's Laboratory
> facebook: uno, dois, drei

AUS DEM GESETZ | 2016


Sighs Trapped by Liars – Sprache in der Kunst, Künstlerhaus Graz, 12. 3. – 29. 5. 2016
Dampfbremsfolie, Lasercut, §76 UrhG, Stahlrohr, 100 × 1600 cm, Dimensionen variabel

Fotos: Markus Krottendorfer (1, 3, 5, 6)

"Isabella Kohlhubers neu produzierter Bodenarbeit Aus dem Gesetz aus Dampfbremsfolie liegt eine Passage aus dem österreichischen Urheberrechtsgesetz über die Schutzrechte an Schallträgern zugrunde. Die Folie, die eigentlich dafür verwendet wird, das Aufsteigen von Feuchtigkeit aus dem Erdreich zu verhindern, in Kombination mit einem überalterten Gesetzestext, der in der von der Künstlerin in ihrer entwickelten Schrift Bastard aus dieser Folie geschnitten wurde, zeigt die Wirkungsmächte von Sprache in ihrer ganzen Abhängigkeit von Kontext und Konvention."
Text: Christian Egger (aus dem Heft zur Ausstellung)

> Künstlerhaus Graz: Sighs Trapped by Liars
> Presse-Mitteilung deutsch (pdf) / > press release english (pdf)
> Künstlergespräch 21. 4. 2016

SPACE FOR AN AGREEMENT | 2016


Space for An Agreement, Galleria Doris Ghetta Temporary Space, Milano (IT), 16. 3. – 8. 4. 2016
Abstract Now, Galleria Doris Ghetta, Ortisei (IT), 20. 5. – 10. 7. 2016
Objekte: Polystyrol, Polyurethan, Lack. Bilder: C-Prints auf Aluminium

Für die Temporary Gallery, Via Ventura 6, in Mailand konzipierte Isabella Kohlhuber eine raumgreifende Arbeit mit dem Titel space for an agreement. Vier Objekte bilden eine Sitzgruppe mit Tisch, Bank und zwei Hockern. Ihre besondere Form basiert auf der Schrift Bastards, ein von der Künstlerin entworfener Font, in dem Buchstabenteile zu neuen Buchstaben verschmelzen. Diese Verräumlichung der Zeichen selbst nähert sie den Dingen an und schließt ein Stück weit die Lücke zwischen der abstrakten Welt der Sprache und der Dingwelt. Außerdem werden Typogramme gezeigt, die mehrere Bastard-Buchstaben übereinander abbilden.
Isabella Kohlhuber vermag es, sich in ihrer konsistenten Formensprache auf spezifische Situationen einzulassen. Sie analysiert in ihren Arbeiten konventionelle Systeme wie Schrift und Sprache, die dem Verhältnis zwischen dem Ding und seiner Repräsentation gelten. Ihr Bastard-Alphabet stellt einer fixen Konvention veränderbare Zeichen gegenüber. Sprache wird als ein offener Entwicklungsprozess repräsentiert, der im herkömmlichen Alphabet nicht abgebildet werden kann.
Text: Victoria Dejaco

> Galleria Doris Ghetta

SIGNIFICANT OTHER | 2015/16


Kunst im öffentlichen Raum, Korea Kulturhaus, Donaupark, 1220 Wien, 25. 9. 2015 – 31. 3. 2016
Ausstellungskonzept und Katalog-Gestaltung: Isabella Kohlhuber und Imre Nagy

KünstlerInnen:
Steffi Alte, Belén, Sunah Choi, Benjamin Hirte, Isabella Kohlhuber, Roland Kollnitz, Axel Koschier, Christoph Meier, Imre Nagy, Bernhard Rasinger, Andreas Perkmann Berger

Fotos: Severin Dostal (Bild 1), Gregor Titze (Bilder 2–11)

11 Interventionen nahmen Bezug auf den architektonischen Kontext des Korea Kulturhauses im Donaupark. Das Gebäude aus dem Jahr 1964 – anlässlich der Wiener Internationalen Gartenschau als Seerestaurant errichtet – bietet mit seinem historischen Bestand aus der Wiener Moderne in Kombination mit Betonelementen der koreanischen Architektur Raum für künstlerische Auseinandersetzung. Nach unterschiedlicher Zwischennutzung, etwa als Disco oder Fitnessclub, war es schließlich von der koreanischen Gemeinschaft in Wien als kulturelles Zentrum etabliert worden. Der Park mit seinem Wegesystem, seinen Plattformen und dem Donauturm sowie die Skyline der Unocity bieten vielfältige Bezugspunkte für Kunst im öffentlichen Raum. Die als Ausstellungsgelände angelegte Landschaftsarchitektur wurde mit Significant Other zum Ort für zeitgenössische Skulptur.
In Kooperation mit dem Korea Kulturhaus Wien. Das Projekt wurde finanziert von KÖR Wien, BKA und dem Bezirk Donaustadt.

> Kunst im öffentlichen Raum Wien
> Korea Kulturhaus

O. T. (SPERRFLÄCHE) | 2015


Significant Other, Korea Kulturhaus, Donaupark, 1220 Wien, 25. 9. 2015 – 31. 3. 2016
Temporäre Installation im öffentlichen Raum, Bodenmarkierungsfarbe auf Travertin-Imitat, 2 x 3,6 m

Fotos: Gregor Titze

Die Intervention o. T. (Sperrfläche) wurde im Rahmen der Austellung Significant Other auf dem Gelände des Korea Kulturhauses realisiert. Sie ist eine Bodenmarkierung im Bereich des Zugangs zur Terrasse, welche auf die Formensprache der Straßenverkehrsordnung Bezug nimmt.

> Kunst im öffentlichen Raum Wien

YOU GOT ME REALLY INTERESTED | 2015


Kunstlitfaßsäule, öffentlicher Raum Salzburg Stadt, Franz-Josef-Straße, 5. – 28. 8. 2015
16-Bogen-Plakat, Offsetdruck

Das Erforschen und Sichtbarmachen (meta)sprachlicher und räumlicher Strukturen steht im Zentrum von Isabella Kohlhubers künstlerischer Praxis. Das Konzept Litfaßsäule, als konkreter Ausgangspunkt, wird sowohl als sprachlicher Werbe-, als auch Handlungsträger im öffentlichen Raum wahrgenommen. Abstrahiert werden geschulte Lese- und Wahrnehmungsmuster. Das öffentliche kollektive Schriftbild wird verstanden als Collage aus Zusammengefügtem, Vergessenem, Gestrichenem. Inhalte verdeckend und offen legend stellen ihre Plakatierungen die Frage, wer denn Macht über welches Wissen besitze? Welchen Informationen können wir uns nicht entziehen? Was wird wem bewusst entzogen? Kohlhubers "Plakate" bewegen sich zwischen Schrift und Bild, fliessen vom Plakativen ins Konkrete. Sie verhandeln dabei etwas Unkonkretes, Unbewusstes: unsere beiläufige Wahrnehmung im öffentlichen Raum.
Text: Markus Wait

> Stadt Salzburg Pressemitteilung

B+057 UND B+038–B+057 | 2015


58 weasels in a trenchcoat (die Güte), wellwellwell, Wien, 31. 1. – 21. 2. 2015
Collage: Inkjet prints, Klebeband, 70 x 110 cm. Animation/ Projektion 16 min 30 sec, loop

> wellwellwell

INCLUSION/ EXTRACTION | 2015


Immutable Mobiles, Memphis Linz, 13. 05. – 28. 05. 2015
Brishty Alam / Claude Closky / Nikolaus Gansterer / Isabella Kohlhuber.
Kuratiert von Axel Stockburger
Klebefolie auf Asphalt

> Memphis Linz/ Immutable Mobiles

STUDIO | 2014


Holz, Karton, Klebefolie, Schaumstoff, Metall- und Kunststoffbauteile, Kreide, 100 x 90 x 60 cm
From Inner to Outer Shadows, Österreichisches Kulturforum, Istanbul (TUR), 13. 11. 2014 – 19. 2. 2015

Fotos: faksimile/ Birgit & Peter Kainz

"Studio ist ein multifunktionales Objekt, das als Arbeitstisch, Archiv, Display, Marketenderwagen und Transportkiste die materiellen Determinanten von Produktion und Präsentation reflektiert."
Michael Wonnerth-Magnusson


Ein Wagenobjekt mit ausziehbarem Griff, integrierten Laden und einer Halterung für Rollen präsentiert sich als mobiler Arbeitsplatz: Es bietet sowohl Stauraum als auch zwei Tischflächen, auf denen Material, Werkzeuge und Werkfragmente modellhaft eine Art Prozesskette bilden. Eine frei herabhängende Schnur und eine anscheinend übrig gebliebene Leiste, offene Bohrlöcher und lose Scharniere zeugen von zahlreichen Adaptionen am Objekt. Das Objekt Studio zeichnet ein Bild künstlerischer Produktion als eines vielfältigen und sensiblen Prozesses, der ständigen Fluktuationen unterliegt. Es thematisiert gesellschaftliche Wunschvorstellungen vom KünstlerInnen-Leben und beschreibt Kunst als eine Arbeit, deren Wert, deren Rahmenbedingungen und Erfüllungskriterien ständiger Neudefinition unterliegen.

> Transmediale Kunst
> österreichisches Kulturforum / Bmeia

ROOM TO MOVE | 2014


Dialogisches Ausstellungskonzept mit Imre Nagy. Korea Kulturhaus, Wien, 18. 11. – 18. 12. 2014
4 Objekte, diverse Materialien

(Bild 2 und Bild 6 mit Objekten von Imre Nagy)

Die Ausstellung Room To Move fand 2014 im Innenraum des Korea Kulturhauses im Donaupark, 1220 Wien statt. Der spezielle Charakter des Hauses mit seinem historischen Bestand aus den 60er Jahren und konstruktivistischen Elementen aus der koreanischen Architektur hat Imre Nagy und Isabella Kohlhuber dazu inspiriert, die Multifunktionalität des zentral gelegenen Raumes aufzugreifen und diese in eine Installation zu übersetzen. Aus ihrem Dialog resultiert eine skulpturale Möblierung, die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten entspricht und teils auf den geschichtlichen Hintergrund des Gebäudes, teils auf Momente der Architektur Bezug nimmt.

UMFÄNGT DIE NACHT | 2014


Der späte Trakl, Galerie im Traklhaus, Salzburg, 19. 9. – 8. 11. 2014
Polystyrol, Lack, 24 x 10 x 240 cm

Das Objekt Umfängt die Nacht, 2014 nimmt auf Georg Trakls Gedicht Grodek (1914) Bezug, indem eine Zeile daraus mit dem Zeichensystems Bastards visuell und materiell interpretiert wurde.

> Galerie im Traklhaus

PROTOTAPE| 2013


Desire Creates Distance, Ve:sch, Wien, kuratiert von Ursula Maria Probst, 23. 4. 2013
Dampfbremsfolie, PVC-Rollen, Lasercut. 10 cm x 20 m, Dimensionen variabel

Prototape besteht aus einem 20 m langen, 10 cm breiten Streifen Dampfbremsfolie und aus einer Übersetzung von Isaac Newtons erstem Gesetz der Bewegung (Sir Isaac Newton: Philosophiae Naturalis Principia Mathematica, 1687), die in der Schrift Bastards Stencil aus dem Band geschnitten wurde. Der Streifen bildet zwei Rollen, deren Installation an ein Magnetband erinnert. Der Schreib-Lese-Kopf eines Kassettenrekorders oder Diktiergerätes wird hier durch die Decodierungsleistung der BetrachterInnen ersetzt.

> ve:sch | Verein für Raum und Form in der bildenden Kunst

HOCHWALD | 2012


Für die Fülle. Jahresausstellung des Salzburger Kunstvereins, 5. 12. 2013 – 26. 1. 2014
Dampfbremsfolie, Lasercut, Stahl-Rohre, 20 x 1 m, Dimensionen variabel

Fotos: Gregor Titze

Das Objekt Hochwald besteht aus Dampfbremsfolie (einem PVC-Material, das zur Isolierung von Fußböden verwendet wird – und zwei Stahl-Rohren. Mittels Lasercut wurden aus einer 20 m langen Folienbahn Segmente so herausgeschnitten, dass ein komplexes zusammenhängendes Geflecht stehen blieb, das als Text-Struktur erkennbar ist. Der Titel Hochwald bezieht sich auf eine Erzählung Adalbert Stifters (Der Hochwald, 1842/44), deren idyllischer Landschaftsbeschreibung die Ästhetik der Baufolie und der Schrift Bastards gegenüber gestellt wird.

> Salzburger Kunstverein/ Für die Fülle

FROM A DISTANCE IN TIME | 2012


Session #6, Lafin C’estmerde – Verein für interdisziplinäre Kunstproduktion und -rezeption, 1170 Wien, 25. – 26. 5. 2012
Parkettboden geschliffen, ca. 30 qm
(Beteiligung im Verein und an diversen Ausstellungen 2012/13, Abb. 4–9)

Die Installation From a Distance in Time schreibt einem Raum eine Diagonale ein. Durch Abtragung einer Holzschicht und partielle Renovierung eines alten Parkettbodens entstand in einem Jahrhundertwede-Wohnzimmer der Eindruck, als würde gleichsam archäologisch stellenweise ein neuer Boden unter dem alten freigelegt. Dadurch wurde auch eine zeitliche Dimension im Raum angesprochen.

Gegründet von den Künstlerinnen Verena Duerr, Isabella Kohlhuber, Suzie Léger, Evelyn Loschy und Katharina Swoboda, agiert die Vereinigung für interdisziplinäre Kunstproduktion und –rezeption, Lafin C'estmerde, als Vermittlerin zwischen zeitgenössischen Positionen weiblicher Kulturproduzentinnen und der Öffentlichkeit. Leerstehende Räumlichkeiten in Wien werden temporär als Arbeitsmöglichkeiten und als Präsentationsplattformen für Ausstellungen, Performances, Konzerte und Lectures genützt. Das Atelier- und Vereinslokal in der Jörgerstraße 17 in Hernals hat sich rasch zu einem Brennpunkt der Wiener Kulturszene entwickelt. (alle Abbildungen zeigen Arbeiten von Isabella Kohlhuber)

> Hernalser Kulturtage

BASTARDS HALLWAY | 2012


Hallway Gallery, 1040 Wien, 6. 6. –6. 7. 2012
Graphit auf Wand 1 x 13 m. Animation/ Projektion 5 min, loop. Edition: Karton, Lasercut (5+1)

Einen Text über eine Ausstellung zu schreiben, hängt mit unzähligen Entscheidungen zusammen. Es geht darum, etwas mit dem Publikum zu teilen. Dabei stellt sich natürlich bei jedem Satz die Frage, ob er Türen öffnet oder sich eher als Hindernis zwischen Betrachter und Werk stellt. Denn eine Idee zu fixieren, bedeutet immer auch, sie zu beschränken.
Isabella Kohlhubers Bastards ist eine Antwort für genau dieses Problem. Die Buchstaben des so bezeichneten Fonts stellen dem fixen System des Alphabets ein instabiles, kontinuierlich veränderbares gegenüber. Um sich Gedanken über Isabellas Gegenentwurf machen zu können, müssen erst einige Charakteristika des konventionellen Alphabets klar sein. Es besteht aus einer relativ kleinen Anzahl von Zeichen, die man kennt, seit man ein kleines Kind ist. Seit man gelernt hat, sie zu lesen, kann man sich darauf verlassen, sie lesen zu können. Dennoch ist auf das Alphabet eindeutig weniger Verlass als auf die Bilder. Ein Bild kann nicht mit einem Bild oder dem realen Gegenstand verwechselt werden, aber das Wort Ball, hat ohne Kontext zwei unterschiedliche Bedeutungen. Diese losen Bindungen, und unsicheren Vereinbarungen zwischen der Dingwelt und einem System, das sie repräsentiert, sind in Isabellas Font eindeutig erkennbar. Die Bastards bestehen aus Bögen, Stämmen, Ausläufen und Balken verschiedener Buchstaben. Diese Linien verschwimmen in der gezeigten Animation regelrecht ineinander.
In seiner Offenheit repräsentiert das Bastards-Alphabet Sprache genauer als das herkömmliche Alphabet. Denn die Alltagssprache ist ein sich ständig veränderndes, wachsendes Gebilde. Auch auf phonetischer Ebene lässt sich ähnliches feststellen: Im Sprechen gibt es keine Leere zwischen den Worten, alles verschmilzt zu einer Melodie. Der Font ist eher mit einer musikalischen Notation zu vergleichen, als mit einem Alphabet, aber er basiert auf Ähnlichkeit, nicht auf Repräsentation.
Text: Victoria Dejaco

> hallwaygallery

STILL | 2012


Ausstellungskonzept in Kooperation mit Alexander Martinz, Lenikus-Studios, Wien, 17. 5. – 27. 5. 2012
3 Zeichnungen o.T (Linien), Tusche auf Papier, je 100 x 140 cm
(Video-Tryptichon von Alexander Martinz)

In Isabella Kohlhubers Zeichnungen sind die Vorgaben vielfältig: Das Blatt ist horizontal an der Wand montiert; der Körper der Künstlerin positioniert sich en face zu diesem ohne die Fixierung durch eine zweite, stützende Hand; die Linien werden durch eine einzige Körperbewegung ohne Unterbrechung von Links nach Rechts mit immer gleichen Abständen gezogen. Jeder „Fehler”, jede Unregelmäßigkeit wird dadurch in der nächsten Linie aufgenommen – denn die Abstände zwischen diesen sollten immer gleich bleiben – und so in die Formel integriert. Innerhalb dieses Regelwerks dringt dadurch das Lebendige: das Zittern der Hand, der mal kräftige, mal unsichere Stand, die Freude oder die Müdigkeit während der Entstehung zeigen sich als sich gegenseitig verstärkende visuelle Wellenbewegungen. Das so entstandene Bild wird zum vibrierenden Piktogramm der Geste der Einschreibung des Körpers der Künstlerin.
Text (Auszug): Angela Akbari

> Sammlung Lenikus

CROSSWALK | 2012


Installation im öffentlichen Raum, Passage Bauernmarkt – Wildpretmarkt, 1010 Wien, permanent
weiße Bodenmarkierungsfarbe auf Asphalt, 40 x 1,3 m

Isabella Kohlhuber installiert einen Zebrastreifen im Durchgang vom Bauernmarkt 9 zum Wilpretmarkt 6. Ein Leitsystem zwischen zwei Orten. Dennoch kein Nicht-Ort, sondern spätestens seit Benjamins Passagen-Werk sichtbares Zeichen des Urbanen. Ein Gehen verkürzend, dem Gehenden vorbehalten. Für Benjamin ein Ort des Flaneurs, des Schauenden, des in sich Aufnehmenden und seit dem Plattencover Abbey Road von den Beatles ein lapidares Symbol für den Weg zum Studio. Isabella Kohlhuber untersucht die Qualitäten der jeweiligen, spezifischen Umgebung. Sie sieht Situationen und Kohärenzen und entdeckt dabei Ambivalenzen. Exakt in diesem sich eröffnenden Zwischenraum – des Ambivalenten im Kohärenten einer (räumlichen) Situation – ereignet sich sodann das entstehende Werk. Der Übergang zwischen Divergentem – zum Beispiel zwischen Straße und Gehweg – findet im Stadtbild ikonischen Ausdruck. Dieses Ikon nimmt die Installation Crosswalk auf und verbindet das Passieren mit der Einbettung in eine Umwertung der Situation. Die Anzeige der Sicherheit eines Übergangs wird zum irritierenden Moment – die Aufmerksamkeit wendet sich neu der Umgebung zu: Der Zebrastreifen durch die Passage am Bauernmarkt 9 / Wildpretmarkt 6 zeigt an, dass der/die Gehende eingeladen ist, die Situation erneut wahr zu nehmen und stehen zu bleiben. Die hier befindlichen Ausstellungsräume STUDIOS der Sammlung Lenikus laden ein, den Durchgang als einen Ort des Dialogs, des Experimentierens mit Wahrnehmungen, Handlungen und Gesten zu erfahren. Die Passage wird so zum Ort der Durchlässigkeit von Grenzen, der Entwicklung von Ideen, des Aufeinandertreffens von Divergentem. Der Crosswalk von Isabella Kohlhuber markiert dieses Potenzial.
Text: Angela Akbari

> Sammlung Lenikus

PRIVATE TERMS, GENERAL CONDITIONS | 2012


In Passing 13, Künstlerhaus Passagegalerie, Wien, 8. 12. 2011 – 8. 1. 2012
Wandtext (Karton, Lasercut), 6 m x 60 cm

Isabella Kohlhuber arbeitet mit Bildern und Texten, Objekten und Räumen, wobei die Grenzen meist fließend verlaufen. In ihrer Wandarbeit private terms, general conditions für die k/haus Passagegalerie untersucht sie die formalen Bedingungen von Kommunikation auf typografischer Ebene. Der von ihr entwickelte Font namens Bastards ist ein Experiment zur Bildhaftigkeit von Text und zur Lesbarkeit visueller Codes. Seine Charaktere sind Hybridformen zweier oder mehrerer Buchstaben des lateinischen Alphabets, die deren Stellen übernehmen, sodass Bedeutungen teils erst durch Entscheidungen der LeserInnen und durch deren Interpretation bestimmt werden. Für private terms, general conditions nutzt Isabella Kohlhuber die Passagegalerie als Schnittstelle zwischen Institution und öffentlichem Raum, um Fragen nach der Mitteilbarkeit künstlerischen Ausdrucks zu thematisieren.
Text (Auszug): Ursula Maria Probst

> k/haus Wien – In Passing 13

SEITENWECHSEL | 2011


Skulptur im öffentlichen Raum, Haus der Bundesliga, 1130 Wien, permanent
Aluminium eloxiert, LEDs, 210 x 140 x 8 cm

Ein Leuchtkasten ähnlich einer Spielstandanzeige ist quer zur Fassade installiert, sodass er vom Gehsteig aus sichtbar ist. Es handelt sich um eine gestanzte und beleuchtete Platte (nicht um eine funktionierende LED-Anzeigetafel), die dauerhaft dasselbe Ergebnis angezeigt. Aus einer Richtung kommend liest man den Spielstand 1:0, aus der anderen 0:1. Das Ergebnis ist ein komplementärer Zustand, sowohl Sieg als auch Niederlage, abhängig von der Perspektive der Betrachter. Wie in jedem Spiel ein 1:0 für die eigene Mannschaft ein 0:1 für die andere ist und umgekehrt.

FERNE ROHR | 2011


Diplom-Ausstellung Transmediale Kunst, Heiligenkreuzerhof, Wien, 22. – 30. 6. 2011
Klangmanifeste 2014, Künstlerhaus und Echoraum Wien, 3. – 14. 12. 2014
Audiomodulare Skulptur: Keramik, 6-Kanal-Audio-Installation

Die Idee zu Ferne Rohr entstand ausgehend von einem Zitat von Marcel Duchamp. Auf die Frage, worin der Unterschied zwischen Bildhauerei und Architektur besteht, soll er geantwortet haben: "Der Bildhauer muss sich nicht um die Verlegung der Abwasserrohre kümmern."
Ferne Rohr ist eine raumbezogene modulare Skulptur, welche aus 45 individuellen Teilstücken besteht. Diese wurden, bezugnehmend auf industriell hergestellte Kunststoff-Bauteile, von Hand aus Steingut angefertigt. In loser Steckverbindung bilden sie einen zusammenhängenden Corpus und einige Fragmente variabler Dimension, die in die barocke Umgebung des Heiligenkreuzerhofs integriert wurden. Das teilweise stehende, meist aber am Boden liegende Rohr schließt an Wände an, als würde es sich durch das Gebäude fortsetzen. Aus seinem Inneren ertönen systemimmanente Klänge, die im Rohr den Raum durchwandern. Die Immaterialität des Geräuschs steht der Dauerhaftigkeit des Keramik-Körpers gegenüber. Als eine ironische, reziproke Realisierung der Aussage Duchamps besetzt Ferne Rohr geradezu bildhaft die Schwelle zwischen Objekt und Installation.

> Künstlerhaus Wien

Zur Zeit: Blossoms of a Multitude, Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis Bregenz, 12. 3. – 25. 4. 2011
Audiomodulare Skulptur: Keramik, 6-Kanal-Audio-Installation

> Künstlerhaus Bregenz

FÜR DIE VÖGEL | 2010


Video-Romanzen, Gerisch Skulpruenpark, Neumünster (D), 13. 5. – 16. 5. 2010
Audioinstallation: Polyamidnetze, Porzellan, 5 Lautsprecher, 5-Kanal-Audiokomposition

Ein im Freien installiertes Sampling macht ausgewählte Texte aus Naturwissenschaft, Philosophie, Kunsttheorie und Gebrauchsliteratur hörbar. Aussagen, die Jahrhunderte voneinander entfernt sind, werden als Gespräch gelesen. Sie bilden einen Diskursraum, geleitet von dem unerschütterlichen Willen der AutorInnen, die Welt zu beschreiben und die Naturgegenstände in ihrem Wesen zu erfassen um endlich die Frage zu beantworten: Was ist der Mensch? Doch die Positionen der AutorInnen und die Grenzen ihrer Aussagen werden durch einen radikal materiellen Gebrauch von Text bewusst verwischt. Ist Körper in Sprache erfahrbar und berührt unser Wissen die Natur?

> Gerisch Stiftung

DOUBLE NEGATION | 2010


Kollateral – zehn Positionen bildender Kunst, Offspace Spenglerei, 1150 Wien, 18. 11. – 27. 11. 2010
Im Rahmen von eyes on: Monat der Fotografie 2010
Großformatfotografie, digitale Montage

Double Negation dokumentiert den Zustand des Ausstellungsraums zu einem Zeitpunkt als er noch als Atelier genutzt wurde. Im Raum befanden sich eine Menge Arbeitsmaterial und Werkzeug, einige verpackte Kunstwerke sowie zwei weiße Flächen mit schwarzem Rahmen und diagonalem Balken, die als Zugangsverbot oder als Symbol einer (doppelten) Verneinung gelesen werden können.

2000 CUSTOMERS | 2010


Kollateral – zehn Positionen bildender Kunst, Offspace Spenglerei, 1150 Wien, 18. 11. – 27. 11. 2010
ortspezifische Installation (Nixie-Tubes, Bewegungssensor, Programmierung, Spiegel).
Eine Zusammenarbeit mit Konrad Strutz

Im Eingangsbereich der Büroräume der ehemaligen Spenglerei befindet sich eine Portiersloge zur Trennung von Kundenverkehr und Verwaltungsbereich. Der Portier fungierte als Kontroll-Organ und Vermittler. Durch die Auflösung der Büroräumlichkeiten wurde dieses Einrichtungselement zu einem funktionslosen Relikt: Die ehemalige Trennwand steht frei im Raum, ist "umgänglich" geworden. Wir haben, ohne erneut eine räumliche Trennung aufzubauen, die Portiersloge wieder instand gesetzt, indem die Aufgabe des Portiers auf bloßes Zählen reduziert und durch Elektronik automatisiert wurde. Der zugehörige Zählapparat befindet sich im Portiersfenster, dem gegenüber ein Spiegel angebracht ist. Eine Lichtschranke löst beim Betreten des Raums ein Signal aus, welches das Zählwerk veranlasst, den Zählstand, beginnend bei 1999, um 1 zu reduzieren – der Zähler geht von einer bestimmten Erwartung aus. Da die Rückseite der Loge nun frei zugänglich ist, können Besucher den Platz hinter dem Fenster einnehmen, den Vorgang an anderen Besuchern beobachten und sich selbst dabei im Spiegel sehen.

ORA & LABORA | 2010


Galerie F43, Prague, CZ, 2010
ortspezifische Installation: Kristallzucker, Zuckerstreuer

Galerie F43 hat einen ungewöhnlichen Standort: Ihre Adresse lautet Olšanske Hřbitovy (Olsany Friedhof), es handelt sich um eine Urnenbox. Die Worte Ora et Labora und das Datum der Vernissage wurden ohne Verwendung eines Fixiermittels aus Staubzucker gestreut und nach der Ausstellungsdauer von einem Monat wieder entfernt.

> Galerie F43 @ Action Galleries

DIGITAL FOOD | 2009


Jahresausstellung der VSUP, Prag (CZ), Juli 2009
4 digitale Skulpturen, C-Prints, je 10 x 12 cm

Die Bezeichnung Digital Food – gebräuchlich für digitale Informationen aller Art – wird hier wörtlich genommen: Bezugnehmend auf das Vokabular konventioneller Lebensmittelfotografie einerseits, der Stilllebenmalerei des 17. Jahrhunderts andererseits, thematisieren die kleinformatigen c-Prints die künstliche Veränderung der Natur mittels Gentechnik. Was üblicherweise als Fehler im Modelling betrachtet wird, vor allem die Intersektion der Geometrie dient hier als Strategie der Verfremdung: Die modellierten Früchtchen spalten sich in ein Selbst und ihren Klon.

VARIATIONS ON RECONSTRUCTION | 2009


Jahresausstellung der VSUP
, Prag (CZ), Juli 2009
7 Skulpturen aus Gips, je 35 x 50 cm

Für eine ortsspezifische Intervention wurde ein Stilelement einer barocken Fassade nachgebildet. Der Prozess der Reproduktion wird formal sichtbar und erzeugt eine Variation des Symbols. Auf diese Weise stellen die Objekte die Funktion, Lesbarkeit und Veränderbarkeit kultureller Sybmole in Frage.

CHICKEN/ROBOT | 2009/15


Encounters – Isabella Kohlhuber & Esther Stocker, Galleria Doris Ghetta, Ortisei (IT), 24. 7. –20. 9. 2015
3D Animation, Projektion (Programmierung: Franz Schubert)

Chicken/Robot ist eine Präzisions-Maschine, die das Verhalten eines blinden Huhns simuliert. Die Bewegungsmöglichkeiten des virtuellen Roboters sind festgelegt. Jene, die er tatsächlich ausführt sind zufallsgesteuert. Wann immer er einem Korn begegnet, verschwindet dieses (pickt er es auf oder löscht er es?). Auch die Verteilung der Körner ist durch Zufall bestimmt (Noise-Funktion). Der Erfolg seiner Methode ist also eine Frage der Zeit.

INTENTION/EXTENSION, FIG.3 | 2008


Universität für angewandte Kunst, Klasse Transmediale Kunst
ortspezifische Installation, Mehl auf Dielenboden, ca. 35 qm

Das begehbare Diagramm Intention/ Extension, Fig. 3 ist eine Skizze einer allgemeinen Struktur eines sprachlichen Ausdrucks. Es besteht ausschließlich aus Mehl und ist daher offen für Veränderung und Zerstörung bei Besichtigung. Sprache zu fixieren ist nicht die einzige Funktion der Schrift.

SCHULE VON ATHEN | 2007


Kunstankäufe des Landes Salzburg 2007 – 2009, Galerie im Trakl-Haus, 24. 4. 2009 – 30. 5. 2009
Glas, Siebdruck, 12 Platten zu je 10 x 15 x 0,5 cm

Dieses Glasobjekt ist eine Studie zu Raffaello Santis Gemälde Schule von Athen(1512, Hochrenaissance), in welchem der Künstler mit malerischen Mitteln Räume konstruiert und Möglichkeiten von Analyse und Synthese aufzeigt. Ein Schema seines Gemäldes wurde auf eine Glasplatte übertragen, welche anschließend in 12 Teile geschnitten wurde. So wurde die Information von der Fläche auf ein Objekt übertragen, an welchem sie bricht und neue Bildräume entstehen lässt. Für eine Ausstellungssituation können die Platten nach 4 unterschiedlichen Konfigurationen gestapelt werden.

ISABELLA KOHLHUBER


freischaffende Künstlerin, lebt und arbeitet in Wien
Lektorin an der Universität für angewandte Kunst Wien



Ausbildung


2006–11 | Studium der Transmedialen Kunst bei Brigitte Kowanz, Universität für angewandte Kunst Wien
2008–09 | Studienaufenthalt an der VŠUP Prag, Intermedia Art bei Jiři David
2004–06 | Studium der Malerei bei Adolf Frohner, Universität für angewandte Kunst Wien
2001–04 | Kolleg und Meisterklasse für Grafik- und Kommunikationsdesign an der Grafischen, Wien


Ausstellungen


2016
Abstract Now – Galleria Doris Ghetta, Ortisei (IT)
Was gezeigt werden kann, kann nicht gesagt werden – Werkstadt Graz
Sighs Trapped by Liars. Sprache in der Kunst – Künstlerhaus Graz
Space for an Agreement – Galleria Doris Ghetta, Temporary Gallery Milano (IT)

2015
Sharing Space – Alte Post, Wien
Significant Other – Interventionen im Donaupark/ Korea Kulturhaus, Wien
You Got Me Really Interested – Kunstlitfaßsäule, öffentlicher Raum Salzburg
Encounters: Isabella Kohlhuber & Esther Stocker – Galleria Doris Ghetta, Ortisei (IT)
Kohlhuber – Sigmund Freud Galerie, Graz
Immutable Mobiles – Memphis, Linz
58 weasels in a trenchcoat (die Güte) – wellwellwell, Wien
Buchstabenfest – Zollamt, Bad Radkersburg

2014
Klangmanifeste 2014 – Künstlerhaus und Echoraum, Wien
Room to Move. Isabella Kohlhuber und Imre Nagy – Korea Kulturhaus, Wien
From Inner To Outer Shadow – österreichisches Kulturforum Istanbul (TUR)
Polarity and Resonance – Jahresausstellung der Sammlung Lenikus, Wien
Der späte Trakl – Galerie im Traklhaus, Salzburg

2013
Für die Fülle. Jahresausstellung 2013 – Salzburger Kunstverein
Kunstgastgeber Gemeindebau 2013
– Kunst im öffentlichen Raum Wien
Über Reason und Resonanz – LWZ Projekte, Wien
Desire Creates Distance – Ve:sch, Wien
Der Hundsturm bellt – Hundsturm, Wien
Konzeption und Durchführung zahlreicher Veranstaltungen mit dem Verein Lafin C'estmerde, Wien

2012
Gründung der Kunstvereins Lafin C’estmerde, Wien
Humanimals – Baba Vasa's Cellar, Shabla (BG)
Bastards – Hallway Gallery, Wien
Crosswalk – Intervention im öffentlichen Raum 1010 Wien/ Passage Bauernmarkt
Still – Lenikus Studios, Wien

2011
In Passing 13 – Künstlerhaus Wien Passagegalerie
Metamart. Kunst und Kapital – Künstlerhaus, Wien
Kubatur des Kabinetts – Fluc, Wien
Seitenwechsel – Skulptur im (halb-)öffentlichen Raum Wien/ Haus der Bundesliga, Wien XIII
Ferne Rohr – Diplomausstellung Transmediale Kunst, Heiligenkreuzerhof, Wien
Zur Zeit. Blossoms of A Multitude – Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis Bregenz

2010
Kollateral – Offspace Spenglerei Wien XV. Monat der Fotografie 2010
Paramusikalisches Ensemble – Schloss Kittsee
Lorem Ipsum – Galerie F43, Prag (CZ)
Videoromanzen 2 – Gerisch Skulpturenpark, Neumünster (D)
Schaust du noch oder gehst du schon – Flatfair Ennsgasse, Wien

2009 und davor
We will do it – Galerie Ve Sklepe, Prag (CZ)
Kunstankäufe des Landes Salzburg 2007–2009 – Galerie im Traklhaus, Salzburg
Habichte – Intervention öffentlicher Raum Wien
Hier entsteht eine St.Charles Apothecary – Intervention im öffentlichen Raum Wien
Hold The Line – The Essence 07, MAK Wien
Transport – The Essence 06, MAK Wien
Malstrom – Universität für angewandte Kunst Wien
Die Kohlhubersche Typenlehre – Diplomausstellung Grafische, Albertina, Wien
Acryl auf Leinwand – Kommunalkredit, Wien


Preise, Stipendien, Ankäufe


2017 | Atelier-Stipendium des Landes Salzburg
2016 | Katalogförderung des Bundeskanzleramts Kunst und Kultur Österreich
2015 | Förderung des Ausstellungskonzepts Significant Other durch KÖR, BKA und Stadt Wien
2012 | Start-Stipendium des Bmukk
2011 | Atelier-Stipendium der Privatstiftung Lenikus
2011 | Erster Preis in der Bundesliga Art Challenge
2009 | Ankauf des Landes Salzburg
2007 | Leistungs-Stipendium der Universität für Angewandte Kunst Wien
2004 | IT-Papier Kreativ-Preis


Publikationen und Beiträge


2016 | Korpus, Ausgabe 28, Mai 2016
2016 | Significant Other, Isabella Kohlhuber und Imre Nagy (Hrsg.), Wien 2016
2014 | Prozess, Renate Mihatsch (Hrsg., Konzept, Design), S.9–14, 2014. http://renatemihatsch.com/files/Prozess.pdf
2014 | Polarity and Resonance, Sammlung Lenikus (Hrsg.), Wien 2014
2013 | Kunstgastgeber Gemeindebau 2013, KÖR– Kunst im öffentlichen Raum Wien (Hrsg.), Wien 2013
2011 | Blossoms of a Multitude, Universität für angewandte Kunst Wien,Transmediale Kunst/Brigitte Kowanz (Hrsg.), Wien 2011
2011 | Bundesliga Artchallenge, BLM Marketing & Event Gesellschaft der österreichischen Fußballbundesliga mbH (Hrsg.), Wien 2011
2010 | Eyes On, Katalog zum Monat der Fotografie, Wien 2010
2009 | Ankäufe des Landes Salzburg 2007–2009, Salzburg 2009
2008 | Kapital K. A Classless Character, Onomatopee (Hrsg.), Eindhoven (NL) 2008


Mitarbeit an Publikationen / grafische Produktion


2016 | Significant Other, Isabella Kohlhuber und Imre Nagy (Hrsg.), Wien 2016
2014 | Blockbuster, Axel Stockburger (Autor, Hrsg.), Revolver Verlag, 2014
2014 | Crossing 5.01, Transmediale Kunst und Wiener Linien GmbH & Co KG (Hrsg.), Wien 2014
2014 | Verwall View, Transmediale Kunst und Arlberg Hospiz Hotel (Hrsg.), Wien 2014
2012 | Gizmo, Christian Mayer & Ida Marie Hede (Autoren, Hrsg.), Passagen Verlag, 2012

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